Vom Vinxtbach hoch zu spektakulären Weitsichten
  
Sonntag, 23. Februar 2025
   In Königsfeld konnte Wanderführer Konrad Waßmann am Wahlsonntag 16 Wanderer des Eifelvereins Sinzig begrüßen. Über weiche Wiesenwege ging es zunächst eine Weile am Vinxtbach entlang und an der alten Ölmühle vorbei. Nun wartete der Aufstieg zum malerischen Rodder Maar auf die Gruppe. Ob wohl wirklich ein Meteoreinschlag der Grund für seine Existenz ist?

Auf der Schaukelbank zwischen Rodder Maar und Königssee

  Weiter ging es zum versteckten Königssee. Nach Einstellung des Steinbruchbetriebes zur Mitte des vorigen Jahrhunderts füllte sich der 30 Meter tiefe Abraumtrichter mit Grundwasser und ließ ein wertvolles Biotop entstehen. Es bildet einen Rückzugsraum für seltene Tierarten und Pflanzen. Nach kurzer Mittagsrast lockte die Heidelandschaft auf dem 475 Meter hohen Quarzitrücken des Weiselsteins. Besenheide und unzählige Wacholderbüsche bestimmen hier das Bild der Landschaft. Sie ist durch Renaturierungsmaßnahmen sowie Schaf- und Ziegenbeweidung neu entstanden. Die kühne Konstruktion des Wacholderturmes musste natürlich erklommen werden. Bei der klaren Sicht war sogar der Kölner Dom zu erahnen. Natürlich genossen die Wanderer noch die traumhaften Aussichten auf die Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals.


Am Wacholderturm am Weiselstein

  Letztes Highlight der Wanderung war die Hütte Schauinsland. Von hier schweifte der Blick ins Vinxtbachtal, auf Königsfeld und jenseits des Rheins weit in den Westerwald hinein. Nur noch ein Abstieg ins Tal und schon waren gut 16 anstrengende aber schöne Wanderkilometer absolviert.